Mahler Symphonie Nr. 4
Pfarrkirche St. Nikolaus
Röschitz
Wir laden Sie zu einem außergewöhnlichen musikalisch-künstlerischen Vorabend ein, der am Sonntag, den 20. September 2026, um 17:00 Uhr in den beeindruckenden Räumlichkeiten der Pfarrkirche St. Nikolaus im österreichischen Röschitz stattfindet. In der majestätischen Akustik dieses Gotteshauses tritt das Kammerorchester Thayatal unter der Leitung des Dirigenten Sébastien Thomas Bagnoud an der Seite der charismatischen Mezzosopranistin Barbora de Nunes-Cambraia auf.
Das Konzertprogramm bietet faszinierende musikalische Kontraste. Sie hören Gustav Mahlers meisterhafte Symphonie Nr. 4 in einer einzigartigen Instrumentation für Kammerorchester von Ian Farrington. Dieses Arrangement bewahrt die Monumentalität des Werkes, verleiht ihm aber im sakralen Raum gleichzeitig eine unerwartete Intimität und Transparenz. Neben Mahler können Sie sich auf das feurige Temperament der französischen Musik freuen – in der Darbietung der Solistin des Abends erklingen die berühmten Arien Habanera und Seguidilla aus Bizets ikonischer Oper Carmen.
Das Konzert wird durch eine starke visuelle Dimension in Form einer Ausstellung mit Gemälden des Malers Jiří Škodák bereichert. Seine Leinwände, die von eben jener vierten Symphonie Mahlers inspiriert wurden, werden die einzigartige Atmosphäre des Abends vollenden. Kommen Sie und erleben Sie ein tiefes Kunsterlebnis, bei dem Töne mit Farben verschmelzen.
Účinkující
Eintritt
Regulärer Eintritt 15 EUR
Ermäßigter Eintritt (Kinder, Senioren) 10 EUR
Programm
(1860–1911)
(1838–1875)
Arie aus der Oper „Carmen“
(1838–1875)
Arie aus der Oper „Carmen“
Ort
Die niederösterreichische Marktgemeinde Röschitz befindet sich in der sanft hügeligen Landschaft des westlichen Weinviertels, einer Region, die für ihre reiche, jahrhundertealte Weinbautradition berühmt ist. Die natürliche spirituelle und architektonische Dominante dieser malerischen Gemeinde bildet die römisch-katholische, dem Heiligen Nikolaus geweihte Pfarrkirche (Pfarrkirche hl. Nikolaus), deren Turm schon von weitem sichtbar ist.
Die Geschichte der hiesigen Pfarre ist eng mit der Geschichte der gesamten Gemeinde verbunden, und der ursprüngliche Sakralbau durchlief im Laufe der Jahrhunderte eine Reihe von architektonischen Veränderungen. Die heutige Gestalt des Gotteshauses trägt deutliche Spuren des barocken Umbaus, der dem Innenraum seine typische Helligkeit und Monumentalität verlieh, wobei bis heute wertvolles historisches Mobiliar erhalten blieb. Ein Besuch der Kirche in Röschitz lässt sich ideal mit dem Kennenlernen der lokalen Folklore verbinden – zur Gemeinde gehören untrennbar die alten Kellergassen. Die größte lokale Rarität ist der sogenannte Weberkeller, ein weitläufiges und von Hand gegrabenes Kellerlabyrinth, dessen Wände mit kunstvollen, direkt in den Löss geschnitzten Reliefs verziert sind.