Zu Ehren des seligen Jakob Kern
Stiftskirche Geras / Basilica minor
Stift Geras
Auf dem Programm stehen Werke von Johann Gregor Albrechtsberger (1736–1809), Josef Lipavsky (1772–1810), Johann Ernst Eberlin (1702–1762), Pavel Josef Vejvanovsky (1639/1640–1693) und anderen. Eine interessante Besonderheit ist die Aufnahme des Chorals „Salve Regina“ eines anonymen Autors und des Werkes von Bohuslav Matěj Černohorský (1684–1742).
Es spielen Pavel Hromádka an der Trompete und Jan Gottwald an der Orgel und am Orgelpositiv.
Das Konzert findet in der Klosterkirche des Stiftes Geras statt. Das 1153 gegründete Kloster blickt auf eine reiche Geschichte zurück und ist berühmt für seinen Marmorsaal mit Fresken von Paul Troger.
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Eintritt
Freiwillige Spende
Programm
(1736–1809)
(1772–1810)
(*1982)
Tonus solemnis
(1702–1762)
(1639/1640–1693)
(1739–1813)
(1736–1809)
(1685–1750)
choral, BWV 147
(*1982)
(1770–1836)
no. 20, op. 36
(1656–1746)
Musicalischer Parnassus
Choral
(1684–1742)
(1706–1784)
Fotogalerie
Ort
Die Stiftskirche im niederösterreichischen Geras bildet das geistliche Zentrum des Prämonstratenserstiftes, das 1153 als Tochterkloster von Želiv (Seelau) gegründet wurde. Die heutige barocke Gestalt der Kirche geht auf eine Umgestaltung zurück, die jedoch die romanisch-gotischen Ursprünge respektvoll bewahrt – unter dem Stuckmarmor verbergen sich noch immer die mächtigen Pfeiler der ersten dreischiffigen Basilika aus dem 12. Jahrhundert. Im Jahr 1953 wurde der Kirche der Ehrentitel Basilika minor verliehen – als Zeichen ihrer spirituellen Bedeutung und historischen Beständigkeit. Besonders eindrucksvoll ist das Deckenfresko mit Szenen aus der Lauretanischen Litanei. Der moderne Hochaltar mit Bronzeportal von Thomas Munz verweist auf das Patrozinium der Kirche (Mariä Geburt). Die Basilika ist bis heute ein lebendiger Wallfahrtsort: An jedem 13. des Monats kommen Gläubige, um sich der Fürsprache der Gottesmutter von Geras anzuvertrauen. Ihr Gnadenbild, das seit Jahrhunderten verehrt wird, bildet den Mittelpunkt des Hochaltares.