Geistliche Musik des frühen mährischen Barock
vom Hofe des Kardinals Dietrichstein
Stiftskirche Geras / Basilica minor
Stift Geras
Účinkující
Ensemble Societas Incognitorum
Kateřina Šujanová (CZ) – Sopran
Yvetta Fendrichová (CZ) – Sopran
Ondřej Múčka (CZ) – Alt, Tenor, Orgel
Eduard Tomaštík (CZ) – Tenor, Spinet, künstlerischer Leiter
Martin Šujan (CZ) – Bass
Eintritt
Freiwillige Spende
Programm
(1653–1704)
(1600–1655)
(1550–1591)
(1600–1665)
(1600–1676)
Fotogalerie
Ort
Die Stiftskirche im niederösterreichischen Geras bildet das geistliche Zentrum des Prämonstratenserstiftes, das 1153 als Tochterkloster von Želiv (Seelau) gegründet wurde. Die heutige barocke Gestalt der Kirche geht auf eine Umgestaltung zurück, die jedoch die romanisch-gotischen Ursprünge respektvoll bewahrt – unter dem Stuckmarmor verbergen sich noch immer die mächtigen Pfeiler der ersten dreischiffigen Basilika aus dem 12. Jahrhundert. Im Jahr 1953 wurde der Kirche der Ehrentitel Basilika minor verliehen – als Zeichen ihrer spirituellen Bedeutung und historischen Beständigkeit. Besonders eindrucksvoll ist das Deckenfresko mit Szenen aus der Lauretanischen Litanei. Der moderne Hochaltar mit Bronzeportal von Thomas Munz verweist auf das Patrozinium der Kirche (Mariä Geburt). Die Basilika ist bis heute ein lebendiger Wallfahrtsort: An jedem 13. des Monats kommen Gläubige, um sich der Fürsprache der Gottesmutter von Geras anzuvertrauen. Ihr Gnadenbild, das seit Jahrhunderten verehrt wird, bildet den Mittelpunkt des Hochaltares.