A. Dvořák: Messe in D-Dur, Lužanská
Klosterkirche Mariä Himmelfahrt und St. Wenzel
Znojmo, Loucký-Kloster
(Tschechien)
Feierliche Aufführung von Dvořáks Lužanská-Messe und einer Auswahl aus den Biblischen Liedern mit dem Chor GAUDEAMUS BRNO und Solisten im Loucký-Kloster Znojmo.
Účinkující
Eintritt
Freiwillige Spende
Programm
(1841–1904)
op. 99 (Auswahl)
Psalm 55, 2–3, 5–9; Josef Kovačič, Bass
Psalm 144, 9; Psalm 145, 1–3, 5–6; Iva Kružíková, Mezzosopran
Psalm 61, 2, 4–5, Psalm 63, 2, 5–6; Jan Maria Hájek, Tenor
Psalm 137, 1–5; Ivana Pavlů, Sopran
Bearb. J. Burghauser, Psalm 98, 1, 4, 7–8 und Psalm 96, 11–12; Chor GAUDEAMUS BRNO
(1841–1904)
op. 86 „Lužanská“
Ort
Die ursprüngliche romanische Kapelle wurde möglicherweise bereits in der Mitte des 11. Jahrhunderts erbaut. An dieser Kapelle gründete im Jahr 1190 der Fürst Konrad Ota zusammen mit seiner Mutter Maria ein Prämonstratenserkloster. Dieses Kloster wurde eines der bedeutendsten in Mähren und hatte in der Geschichte von Znaim eine wichtige Stellung.
Von der ursprünglichen Abteikirche, die im romanischen Stil als dreischiffige Basilika erbaut wurde, sind nur noch drei Portale, der untere Teil der Apsis und eine große romanische Krypta erhalten, die durch sechs Säulen in zwei Schiffe unterteilt ist. Die Kirche kombiniert Elemente verschiedener Baustile bis hin zum Barock. Während der Hussitenkriege wurde sie 1425 zerstört, aber später wieder aufgebaut. Neben der Kirche befinden sich Reste eines Kreuzgangs aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts. Im 16. und 17. Jahrhundert wurden weitere Änderungen vorgenommen, von denen die Renaissancekapelle des Hl. Sebastian, die sich über der Sakristei befindet und einen Altar aus dem Jahr 1580 hat, bemerkenswert ist. Derzeit ist die Kirche im Barockstil aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts erbaut. Im Kloster von Louka wirkte auch Prokop Diviš, der Erfinder des ersten geerdeten Blitzableiters.