Bruckner Requiem
Pfarrkirche St. Nikolaus
Röschitz
Der Abend in der Kirche St. Nikolaus in Röschitz präsentiert ein vielseitiges Programm, das musikalische Sprachen und Epochen miteinander verbindet. Eröffnet wird das Konzert mit der Uraufführung von Landscape: SunReflections, einem neuen Werk von Tomáš Pálka und Michaela Pálka Plachká – eine klangliche Reflexion über Licht und Landschaft. Es folgt die lyrische und elegante Serenade von Josef Suk – ein Frühwerk der tschechischen Romantik voller melodischer Wärme.
Den Abschluss bildet das eindrucksvolle Requiem in d-Moll von Anton Bruckner – ein tief bewegendes, geistliches Werk des jungen Komponisten, das bereits seinen späteren symphonischen Stil erahnen lässt.
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Účinkující
Eintritt
Erwachsene 15 EUR
Kinder, Senioren 10 EUR
Programm
Die zweiteilige Komposition ist von zwei Bildern der Wasseroberfläche inspiriert, auf der sich die Sonnenstrahlen spiegeln. In jedem Teil spielt das Licht auf unterschiedliche Weise und ruft eine andere Atmosphäre hervor, ähnlich wie bei einer Fotografie der Wasseroberfläche, wobei die Grundlage jedoch dieselbe bleibt. Die Wasseroberfläche reflektiert punktuelle Lichtreflexe zu jeder Tageszeit unterschiedlich. Das Stück entstand als Tandemkomposition und knüpft damit an eine frühere gemeinsame Arbeit an.
(1874–1935)
(1824–1896)
Bruckner Requiem
Ort
Die niederösterreichische Marktgemeinde Röschitz befindet sich in der sanft hügeligen Landschaft des westlichen Weinviertels, einer Region, die für ihre reiche, jahrhundertealte Weinbautradition berühmt ist. Die natürliche spirituelle und architektonische Dominante dieser malerischen Gemeinde bildet die römisch-katholische, dem Heiligen Nikolaus geweihte Pfarrkirche (Pfarrkirche hl. Nikolaus), deren Turm schon von weitem sichtbar ist.
Die Geschichte der hiesigen Pfarre ist eng mit der Geschichte der gesamten Gemeinde verbunden, und der ursprüngliche Sakralbau durchlief im Laufe der Jahrhunderte eine Reihe von architektonischen Veränderungen. Die heutige Gestalt des Gotteshauses trägt deutliche Spuren des barocken Umbaus, der dem Innenraum seine typische Helligkeit und Monumentalität verlieh, wobei bis heute wertvolles historisches Mobiliar erhalten blieb. Ein Besuch der Kirche in Röschitz lässt sich ideal mit dem Kennenlernen der lokalen Folklore verbinden – zur Gemeinde gehören untrennbar die alten Kellergassen. Die größte lokale Rarität ist der sogenannte Weberkeller, ein weitläufiges und von Hand gegrabenes Kellerlabyrinth, dessen Wände mit kunstvollen, direkt in den Löss geschnitzten Reliefs verziert sind.