Bruckner Requiem
Kirche St. Nikolaus
Röschitz
Der Abend in der Kirche St. Nikolaus in Röschitz präsentiert ein vielseitiges Programm, das musikalische Sprachen und Epochen miteinander verbindet. Eröffnet wird das Konzert mit der Uraufführung von Landscape: SunReflections, einem neuen Werk von Tomáš Pálka und Michaela Pálka Plachká – eine klangliche Reflexion über Licht und Landschaft. Es folgt die lyrische und elegante Serenade von Josef Suk – ein Frühwerk der tschechischen Romantik voller melodischer Wärme.
Den Abschluss bildet das eindrucksvolle Requiem in d-Moll von Anton Bruckner – ein tief bewegendes, geistliches Werk des jungen Komponisten, das bereits seinen späteren symphonischen Stil erahnen lässt.
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Účinkující
Eintritt
Erwachsene 15 EUR
Kinder, Senioren 10 EUR
Programm
Die zweiteilige Komposition ist von zwei Bildern der Wasseroberfläche inspiriert, auf der sich die Sonnenstrahlen spiegeln. In jedem Teil spielt das Licht auf unterschiedliche Weise und ruft eine andere Atmosphäre hervor, ähnlich wie bei einer Fotografie der Wasseroberfläche, wobei die Grundlage jedoch dieselbe bleibt. Die Wasseroberfläche reflektiert punktuelle Lichtreflexe zu jeder Tageszeit unterschiedlich. Das Stück entstand als Tandemkomposition und knüpft damit an eine frühere gemeinsame Arbeit an.
(1874–1935)
(1824–1896)
Bruckner Requiem
Ort
Die Pfarrkirche St. Nikolaus im niederösterreichischen Röschitz ist ein beeindruckendes Beispiel spätbarocker Sakralarchitektur. Sie liegt leicht erhöht nördlich des Ortszentrums und prägt das Ortsbild mit ihrer markanten Silhouette. Der heutige Bau entstand zwischen 1768 und 1782 nach Plänen von Leopold Wißgrill; der Turm stammt aus früherer Zeit und wurde im Zuge des Neubaus erhöht.
Der Innenraum besticht durch seine einheitliche Gestaltung und eine reiche barock-klassizistische Ausstattung. Den Hochaltar ziert ein monumentales Gemälde des heiligen Nikolaus von Martin Johann Schmidt (genannt Kremser Schmidt) aus dem Jahr 1781. Die Orgel wurde 1787 vom Znaimer Orgelbauer Josef Silberbauer geschaffen. Im Turm hängen sechs Glocken, darunter zwei historische aus den Jahren 1649 und 1682, die beide Weltkriege überstanden haben.
Dank seiner hervorragenden Akustik und besonderen Atmosphäre ist die Kirche ein idealer Ort für Konzerte geistlicher und klassischer Musik. Im Rahmen unseres Festivals verschmelzen hier Musik, Geschichte und spirituelle Tiefe zu einem unvergesslichen Erlebnis.