Hommage an große Komponisten der tschechischen Musik
Symbiose von Blasinstrumenten und Orgel
Pfarrkirche St. Nikolaus
Röschitz
Auf dem Programm stehen Werke von Alexander Zemlinsky (1871–1942), Leoš Janáček (1854–1928), Antonín Dvořák (1841–1904), Robert Fuchs (geb. 1972) und Lukáš Sommer (geb. 1984). Zur Aufführung kommen Dvořáks Präludien für Orgel, eine Suite aus Janáčeks Oper Das schlaue Füchslein und Dvořáks Streichquartett op. 96 „Amerikanisches“ in einer Bearbeitung für Bläserquintett.
Ausführende sind das Belfiato Quintett, ein führendes tschechisches Bläserquintett, und Kateřina Málková an der Orgel.
Das Konzert findet in der Kirche St. Nikolaus im niederösterreichischen Röschitz statt. Die historische römisch-katholische Kirche stammt aus dem Jahr 1198 und wurde zwischen 1768 und 1782 im spätbarocken Stil umgebaut.
Účinkující
Eintritt
Freiwillige Spende
Programm
(1871–1942)
Rondo
(1854–1928)
arr. J. Pelikán
(1841–1904)
(*1972)
PREMIERE
(1841–1904)
(1841–1904)
arr. D. Walter
(*1984)
PREMIERE
Fotogalerie
Ort
Die niederösterreichische Marktgemeinde Röschitz befindet sich in der sanft hügeligen Landschaft des westlichen Weinviertels, einer Region, die für ihre reiche, jahrhundertealte Weinbautradition berühmt ist. Die natürliche spirituelle und architektonische Dominante dieser malerischen Gemeinde bildet die römisch-katholische, dem Heiligen Nikolaus geweihte Pfarrkirche (Pfarrkirche hl. Nikolaus), deren Turm schon von weitem sichtbar ist.
Die Geschichte der hiesigen Pfarre ist eng mit der Geschichte der gesamten Gemeinde verbunden, und der ursprüngliche Sakralbau durchlief im Laufe der Jahrhunderte eine Reihe von architektonischen Veränderungen. Die heutige Gestalt des Gotteshauses trägt deutliche Spuren des barocken Umbaus, der dem Innenraum seine typische Helligkeit und Monumentalität verlieh, wobei bis heute wertvolles historisches Mobiliar erhalten blieb. Ein Besuch der Kirche in Röschitz lässt sich ideal mit dem Kennenlernen der lokalen Folklore verbinden – zur Gemeinde gehören untrennbar die alten Kellergassen. Die größte lokale Rarität ist der sogenannte Weberkeller, ein weitläufiges und von Hand gegrabenes Kellerlabyrinth, dessen Wände mit kunstvollen, direkt in den Löss geschnitzten Reliefs verziert sind.