Französische Inspiration

9. 10. 2020 um 19:30
Kirche Maria Schutz
Groß-Enzersdorf

Beim Konzert im Rahmen des Partnerfestivals „Orgelfestwoche Groß-Enzersdorf" wird der hervorragende Geigenspieler, der FOK-Konzertmeister Roman Patočka und der Cellist Lukáš Polák zusammen mit der vielseitigen Orgelspielerin Kateřina Málková auftreten.

Das Konzert findet im Rahmen des tschechisch-österreichischen internationalen Musikfestivals "Silberbauer Musikfest Thayatal" statt, das den Namen des Orgelbauers Josef Silberbauer aus Znojmo trägt, der in der Region Podyjí / Thayatal tätig war. Das Festival trägt somit zur Wiederentdeckung seines Namens für die breite Öffentlichkeit in Südmähren und Niederösterreich und im Rahmen des Partnerfestivals „Orgelfestwoche Groß-Enzersdorf“ bei.

Künstler

  • Roman Patočka ist eine der hervorragenden Persönlichkeiten der aktuellen Solisten-Generation. Er ist der Gewinner und Preisträger des Wettbewerbs Prager Frühling, des Leopold Mozart-Wettbewerbs in Augsburg, des Pablo de Sarasate- Wettbewerbs in Pamplona, des ​​Václav Huml- Wettbewerbs in Zagreb, des Flame-Wettbewerbs in Paris, des Max Rostal-Wettbewerbs in Berlin und anderer. Roman Patočka tritt als Solist mit renommierten Orchestern in der Tschechischen Republik und im Ausland auf (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Sinfonieorchester Hamburg, Philharmonie Nagoya, Sinfonieorchester Navarra usw.). Unter der Leitung von Sir Charles Mackerras spielte er Janáčeks Putování dušičky (Seelenreise) mit den Brünner Staatsphilharmonikern und arbeitete mit dem Kammerorchester Berg an der Weltpremiere der tschechischen Rhapsodie für Violine und Orchester / Česká rapsodie von Bohuslav Martinů zusammen. 2014 spielte er bei den Musikfestspielen Prager Frühling die Weltpremiere von Adam Skoumals Violinkonzert. In der Saison 2008/2009 war er Konzertmeister des Deutschen Sinfonieorchesters Berlin. 2015 debütierte er mit den Tschechischen Philharmonikern in einem Violinkonzert von Jan Hanuš. Roman Patočka ist Mitglied des Klaviertrios von Petr Eben und des Streichquartetts von Václav Talich. Er vertrat die Tschechische Republik auf der Weltausstellung EXPO 2005 in Aichi, Japan. Er hat auf den Festivals Les Heures Romantiques au Pays de Monthodon, Lange Nacht der Musik in Wien, Les Journées Romantiques du Vaisseau Fantôme in Paris, Shafran Festival auf der Waldenburg Castle, Prager Frühling, Chopin Festival in Mariánské Lázně, Prager Musikfestival und mehr gespielt. Er ist in der Avro Klassiek-Reihe im niederländischen Concertgebouw und im Zyklus der Tschechischen Kammermusikvereinigung bei den Tschechischen Philharmonikern aufgetreten. 2008 - seine Debüt-CD mit dem Pianisten Frédéric Lagard wurde in Frankreich veröffentlicht. 2011 - Aufnahme von vier Violinkonzerten von František Benda zusammen mit dem Prager Kammerorchester ohne Dirigenten. Er hat Filme für das tschechische Radio, BBC Radio 3, ORF, Radio 4 Niederlande, Radio Classic France, das rumänische Radio und das japanische Fernsehen NHK gedreht. Seit 2020 ist er Konzertmeister des FOK-Orchesters in Prag.

    romanpatocka.com
  • Er absolvierte das Konservatorium in Brno und die Akademie der darstellenden Künste in Prag, die er mit dem Praktikum am Conservatoire national supérieur de musique et de danse bei Jean-Marie Gamarda in Paris abschloss. Er erhielt eine Weiterbildung in Meisterklassen bei Daniil Šafran und Jiří Bárta. Lukáš Polák tritt als Solist mit den Pilsener Philharmonikern, der Philharmonie Hradec Králové, dem Kammerorchester von Václav Talich, dem Mährischen Kammerorchester auf. Er arbeitet mit den Pianisten Martin Kasík, Miroslav Sekera, Stanislav Gallin zusammen. Im Bereich der Kammermusik nutzte er die Erfahrungen aus seiner langjährigen Mitgliedschaft in Škampa-Quartett (www.skampaquartet.cz), das in ganz Europa, den USA und Japan berühmt ist. Zusammen mit ihm trat er bei Konzerten auf den renommiertesten Bühnen der Welt auf: Wigmore Hall in London, Concertgebow in Amsterdam, im Chatelet Theater in Paris, im Musikverein in Wien, im Lincoln Center und in der Carnegie Hall in New York usw. Er hat mit wichtigen musikalischen Persönlichkeiten wie Chloe Hanslip, Frans Helmerson, Jiří Bárta, Kathryn Stott, Michael Collins, Ronald van Spaendonck, Pablo Barragán, Nikolaj Demidenko, Itamar Golan, Melvyn Tan, Konstantin Lifschitz, Christian Poltera und anderen zusammengearbeitet. Regelmäßig tritt er beim Internationalen Kammermusikfestival von Jiří Bárta in Kutná Hora auf. Er nahm mehrere CDs mit Kammermusik für Supraphon, Champs Hill Records, Wigmorehall Live, Radioservis und andere auf. Lukáš Polák sammelt seit seinem 12. Lebensjahr umfangreiche Erfahrungen in der Orchesterpraxis. Beruflich arbeitete als Konzertmeister im Prager Kammerorchester, das oft ohne Dirigenten spielt, als Konzertmeister des Kammerorchesters Hilaris (www.hilarisorchestra.com) und als Konzertmeister des Kammerorchesters Berg konzentrierte er sich auf zeitgenössische Musik (www.berg.cz). Er war auch mehrere Jahre lang Vertreter des Konzertmeisters der Slowakischen Philharmonie (www.filharmonia.sk) unter der Leitung von Emmanuel Villaume und James Judd. Er spielt auch im Czech National Symphony Orchestra (www.cnso.cz), das neben klassischer Musik oft im Genre von Crossover-Projekten und Filmmusik abweicht und wo erinnerhalb der Cellogruppe in allen Positionen, vom Konzertmeister bis zum Tutti auftritt.

  • Kateřina Málková wurde in Znojmo geboren. Ihre erste musikalische Ausbildung erhielt sie an der Musikschule in Hrušovany nad Jevišovkou. 1998 wurde sie an das Konservatorium in Brno in die Klasse von Prof. Petr Kolař aufgenommen, wo sie 2004 ihr Studium mit einem Abschlusskonzert im Besední dům beendete. Dieses Jahr wurde sie an der Akademie der darstellenden Künste in Prag in die Klasse von Doc. Jaroslav Tůma aufgenommen. Nachdem sie bei ihrem erfolgreichen Bachelor-Konzert aufgetreten ist, absolvierte sie im folgenden Jahr 2008 ein einjähriges Auslandspraktikum in Deutschland an der Musikhochschule in Lübeck, wo sie bei Prof. Arvida Gasta studierte. Hier trat sie bei mehreren Konzerten auf, zum Beispiel in St. Jakobikirche, im Dom usw. 2010 schloss sie ein Meisterkonzert an der HAMU im Rahmen der Konzertreihe "Die Besten" mit den Nordböhmischen Philharmonikern in Teplice mit einem Orgelkonzert von F. Poulenc ab. Innerhalb der Schule trat sie beispielsweise beim Kabeláč- und Messiaen-Festiva oder bei Konzerten zeitgenössischer Musik der Kompositionsabteilung usw. auf.

    Während ihres Studiums besuchte sie eine Reihe von Meisterkursen wichtiger Orgelpersönlichkeiten wie Marie Claire Alain, Luigi Ferdinando Tagliavini, Andreas Schröder, Jon Laukvik, Martin Sander, Martin Schmeding, Slawomir Kaminski, Matthias Maierhoffer und Pier Damiano Perettia Gustav Leonhardt.

    Derzeit tritt sie solo auf Festivals wie dem Eduard Nápravník International Music Festival, Podblanický podzim, Orgelherbst in Štětí, Suk-Musikfest Štiřín usw. auf. In der Slowakei trat sie anlässlich des europäischen Orgelfestivals in Kremnica auf. Kateřina Málková hat Konzerte in Deutschland, Lettland und Litauen gegeben. Sie arbeitet mit verschiedenen tschechischen Orchestern zusammen, darunter dem Tschechischen Nationalen Sinfonieorchester, den Nordböhmischen Philharmonikern, dem Atlantis-Orchester, dem Collegium magistrorum Mikulov und den Bohuslav Martinů-Philharmonikern. Sie ist sehr aktiv in der Konderausbildung im Bereich Musik, unterrichtet Klavier und Orgel. Zusammen mit dem Geiger Alexey Aslamas bereitete sie Musikvorträge für Grundschulen und Kunstschulen vor, die sich der klassischen Musik und der modernen zeitgenössischen Musik widmeten. Sie möchte immer für Orgelmusik werben, deshalb organisierte sie im Sommer 2016 und 2017 eine Reihe von Konzerten in der Schlosskapelle in Lednice na Moravě und organisiert seit 2016 regelmäßig Advents- und Drei-Könige-Konzerte mit Chor und Orchester in Südmähren. 2020 trat sie als Solistin mit dem Sedunum String Orchestra bei Konzerten in der Schweiz auf und ist Begründerin des neu gegründeten internationalen Musikfestivals "Silberbauer Musikfest Thayatal“ in Südmähren und Niederösterreich.

    www.katerinamalkova.com

Programme

G. Pierné
(1863–1937)
Trois pièces op. 29 : I. Prélude
J. Langlais
(1907–1991)
5 pièces op. 180
M. Dupré
(1886–1971)
Sonata op. 60 pour violoncelle et orgue : I. Allegro marcato
L. Vierne
(1870–1937)
Suite no. 2 op. 53 : V. Clair de lune
M. Ravel
(1875–1937)
Sonata pour violon et violoncelle : I. Allegro
E. Ysaÿe
(1858–1931)
Sonata no. 2 : II. Malinconia, III. Dance des ombres
O. Messiaen
(1908–1992)
Louange à l'Éternité de Jésus (tiré du quatuor pour «la Fin du Temps»)
J. G. Rheinberger
(1939–1901)
Suite op. 149 : I. Con moto
C. Franck
(1822–1890)
Chorale no. 3 a moll

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