Adventus carminum

4. 12. 2021 um 18:00
Kirche St. Andreas
Groβstelzendorf

Österreichische Premiere der Komposition „Pincello Orationis“ von Tomáš Pálka

Künstler

  • Ensemble Frizzante (CZ) – Vokalquintett
  • Kateřina Málková wurde in Znojmo geboren. Ihre erste musikalische Ausbildung erhielt sie an der Musikschule in Hrušovany nad Jevišovkou. 1998 wurde sie an das Konservatorium in Brno in die Klasse von Prof. Petr Kolař aufgenommen, wo sie 2004 ihr Studium mit einem Abschlusskonzert im Besední dům beendete. Dieses Jahr wurde sie an der Akademie der darstellenden Künste in Prag in die Klasse von Doc. Jaroslav Tůma aufgenommen. Nachdem sie bei ihrem erfolgreichen Bachelor-Konzert aufgetreten ist, absolvierte sie im folgenden Jahr 2008 ein einjähriges Auslandspraktikum in Deutschland an der Musikhochschule in Lübeck, wo sie bei Prof. Arvid Gast studierte. Hier trat sie bei mehreren Konzerten auf, zum Beispiel in St. Jakobikirche, im Dom usw. 2010 schloss sie ein Meisterkonzert an der HAMU im Rahmen der Konzertreihe „Die Besten“ mit den Nordböhmischen Philharmonikern in Teplice mit einemOrgelkonzert von F. Poulenc ab. Innerhalb der Schule trat sie beispielsweise beim Kabeláč- und Messiaen-Festival oder bei Konzerten zeitgenössischer Musik der Kompositionsabteilung usw. auf. Während ihres Studiums besuchte sie eine Reihe von Meisterkursen wichtiger Orgelpersönlichkeiten wieMarie Claire Alain, Luigi Ferdinando Tagliavini, Andreas Schröder, Jon Laukvik, Martin Sander, Martin Schmeding, Slawomir Kaminski, Matthias Maierhoffer und Pier Damiano Peretti und Gustav Leonhardt.

    Derzeit tritt sie solo auf Festivals wie dem Eduard Nápravník International Music Festival, Podblanický podzim, Orgelherbst in Štětí, Suk-Musikfest Štiřín usw. auf. In der Slowakei trat sie anlässlich des europäischen Orgelfestivals in Kremnica auf. Kateřina Málková hat Konzerte in Deutschland, Lettland und Litauen gegeben. Sie arbeitet mit verschiedenen tschechischen Orchestern zusammen, darunter dem Tschechischen Nationalen Sinfonieorchester, den Nordböhmischen Philharmonikern, dem Atlantis-Orchester, dem Collegium magistrorum Mikulov und den Bohuslav Martinů-Philharmonikern. Sie ist sehr aktiv in der Konderausbildung im Bereich Musik, unterrichtet Klavier und Orgel. Sie möchte immer für Orgelmusik werben, deshalb organisierte sie im Sommer 2016 und 2017 eine Reihe von Konzerten in der Schlosskapelle in Lednice na Moravě und organisiert seit 2016 regelmäßig Advents- und Drei-Könige-Konzerte mit Chor und Orchester in Südmähren. 2020 trat sie als Solistin mit dem Sedunum String Orchestra bei Konzerten in der Schweiz auf und ist Begründerin des neu gegründeten internationalen Musikfestivals „Silberbauer Musikfest Thayatal“ in Südmähren und Niederösterreich.

  • Vokalensemble „Thayatal“
  • Martin Alexander Strommer, in Wien geboren, erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von sieben Jahren. Während seiner Zeit am Wiener Musikgymnasium studierte er bereits an der Wiener Musikuniversität. Nach dem Abschluss seiner Studien, u.a. bei Peter Planyavsky, hat sich Martin A. Strommer vor allem als Chorleiter einen Namen gemacht. Mit großen Werken der Kirchenmusik wie Mozarts Requiem, Händels Messias aber auch der Johannespassion von Johann Sebastian Bach trat Strommer als Dirigent hervor.

    Seit 2008 ist er als künstlerischer Leiter maßgeblich am Aufbau des 1. Wiener Gemeindebauchors, einem Sozialprojekt der Gemeinde Wien, beteiligt, der mittlerweile an mehreren Standorten Fuß fassen konnte. Auf dem Programm stehen regelmäßige Auftritte im Wiener Rathaus, CD-Aufnahmen und div. Auftritte im In- und Ausland, u.a. bei internationalen Chorfestivals.

    Neben seiner Tätigkeit als Chorleiter gilt seine Leidenschaft dem Orgelspiel. In der Stadtpfarrkirche Groß-Enzersdorf, an der er seit 2008 als Kirchenmusiker tätig ist, initiierte und begleitete Strommer den Bau der neuen Thomas-Orgel (2017), welche sich hervorragend zur Darstellung der Werke der französischen Romantik eignet. Gerade dieses Repertoire hat für ihn einen hohen Stellenwert. Beeinflusst durch seinen Lehrer, widmet sich Strommer auch dem Oeuvre der Orgel/Orchester-Konzerte. In der nahen Vergangenheit war er als Solist mit Werken von Guilmant, Bossi und Respighi zu hören.

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